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Lesben und Schwule besser als Heteros? 6 Gründe, weshalb das stimmt!

Wir müssen es einfach sagen wie es ist: Lesben und Schwule sehen nicht nur besser aus als der Durchschnitt, sie sind in vielen Dingen auch erfolgreicher und glücklicher als andere Menschen. Alles Blödsinn? Das dürft ihr natürlich gerne weiterhin glauben, doch vielleicht können euch die folgenden sechs Gründe vom Gegenteil überzeugen! Darum sind Lesben und Schwule besser als Heteros:

1. Schwule und Lesben sind intelligenter

flickr.com/Esparta Palma/CC-BY

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Liebe Heterofreunde, glaubt es oder nicht, es gibt Beweise die zeigen, dass Schwule im Schnitt intelligenter sind als ihr. Einer Untersuchung der Universität von York zufolge sind in schwulen Gehirnen die Hemisphären ganz einfach besser verdrahtet. Daraus folgt unter anderem, dass sie sich Gesichter besser einprägen können. 2004 konnte eine Studie aus den USA zudem zeigen, dass in 52 Prozent aller Homo-Ehen unter Männern wenigstens einer der Partner einen höheren Bildungsabschluss hatte. Bei Hetero-Ehen traf dies auf gerade einmal 42 Prozent zu.

Für Lesben ist das alles leider weit weniger untersucht, jedoch: Wenn selbst das feindliche Lager erklärt, dass Lesben besonders intelligent sind, muss daran etwas Wahres sein. So heißt es in einem Leitfaden des homophoben „Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG) über sie: „Homosexuell orientierte Frauen sind oft sehr intelligent und können intuitiv sagen, ob man sie als ganze Person „wirklich sieht” oder nur versucht, sie in eine Theorie oder Schublade zu stecken“. Danke DIJG! Wo ihr Recht habt, habt ihr Recht!

2. Jeder will uns einstellen

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Schlaue Unternehmen haben verstanden, dass Vielfalt in der Firma auch gut für die Kasse ist. Gemischte Teams sind häufig kreativer und denken lösungsorientierter. Eine Studie im Auftrag des McKinsey-Institutes konnte zudem zeigen, dass Unternehmen eine um 53 Prozent höhere Eigenkapitalrendite erwirtschaften, wenn ihre Vorstände nicht nur aus heterosexuellen weißen Männern bestehen. Was viele nicht offen sagen: Schwule und Lesben sind als Mitarbeiter oft so begehrt, weil sie seltener Kinder haben und ihre Lebenserfüllung darum häufiger im Job suchen. Nicht ohne Grund haben wir in Berlin eine eigene Jobmesse, auf der sich zahlreiche große Unternehmen wie die Post oder IKEA präsentieren und uns besonders umwerben.

3. Wir haben ein erfüllteres Liebesleben

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Schwule und Lesben haben es schon immer gewusst, doch tatsächlich gibt es auch Studien die nachweisen können, dass wir den besseren Sex haben: Das „Journal of Sexual Medicine“ veröffentlichte im vergangenen Jahr einen Bericht aus dem hervorgeht, dass für lesbische Frauen die Wahrscheinlichkeit, zum Orgasmus zu kommen, deutlich höher liegt als bei heterosexuellen Frauen. Für schwule Männer konnte das so eindeutig zwar nicht nachgewiesen werden, doch auch für sie gilt: Den männlichen Körper kennen sie einfach besser als jede heterosexuelle Frau!

4. Wir sind die besseren Eltern

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Per Zufall werden Schwule und Lesben so gut wie nie Eltern. Entschließen sie sich dazu, ein Kind zu bekommen, ist es immer eine gut überlegte Entscheidung und das Kind ist zu 100 Prozent gewollt. Aber macht sie das allein zu besseren Eltern? Eine Studie der University of California in Los Angeles aus dem Jahr 2010 zieht diesen Schluss: Wenn Kinder von lesbischen Eltern erzogen werden, haben sie im Schnitt weniger soziale Probleme als Kinder, bei denen die Eltern heterosexuell sind. Mehr als 20 Jahre hatten die Forscher 78 Familien begleitet. Das Ergebnis: Obwohl 40 Prozent der Kinder mit lesbischen Eltern in der Schule Hänseleien erdulden mussten, zeigten sie durchschnittlich eine größere Anpassungsfähigkeit, waren weniger aggressiv und besser in der Schule, als der Nachwuchs der untersuchten heterosexuellen Paare. Lesbische Eltern seien außerdem häufiger beide in Teilzeit berufstätig, was sich nach Meinung der Forscher ebenfalls positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirke.

5. Unsere Kinder sind schlauer

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Zwischen 2007 und 2008 untersuchte die Universität Bamberg im Auftrag des Bundesjustizministeriums 1.059 Kinder, die in einer so genannten Regenbogenfamilie aufgewachsen waren. Die Forscher interessierten sich dabei besonders für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Es konnte gezeigt werden, dass bereits erwachsene Kinder ein deutlich höheres Bildungsniveau vorweisen konnten, als der deutsche Durchschnitt. Für die Kinder, die zum Zeitpunkt der Untersuchung noch im Haushalt ihrer Eltern lebten, konnten die Forscher eine äußerst gute Prognose für einen späteren höheren Bildungsabschluss stellen.

6. Jeder hat (oder will) einen schwulen Freund!

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Schwule können gut zuhören und sind außerdem totaaaal niedlich! Wenn es um homosexuelle Männer geht, werden Hetero-Frauen jeden Alters ganz verrückt und sie wollen sofort ihre (platonische!) Zuneigung in Form von gemeinsamen Shoppingtouren und Co. ausdrücken.

Auch konservative Politiker, die auffallend häufig gegen Homos wettern, haben mindestens einen schwulen Freund. Welche magische Hand diese so ungleichen Wesen auch angeblich zusammen geführt haben mag: Das Einhorn vor dem Regenbogen kann nichts dafür und lehnt diese Form der Beziehung strikt ab.

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