Bild: Landespressestelle des LSVD
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Zweigeschlechtliche Lilien als Denkmal für erste Homosexuellen-Bewegung

Jetzt ist es amtlich: An die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung in Deutschland wird künftig in Form von sechs riesigen „zweigeschlechtliche-Lilien“ am Magnus-Hirschfeld-Ufer gedacht. 2016 soll das Kunstwerk gegenüber dem Bundeskanzleramt aufgestellt werden.

Zur Auswahl standen fünf Entwürfe einer internationalen Arbeitsgruppe aus Kunst, Architektur und Design vom Institut für Kunst und aus dem Umfeld der Universität der Künste. Für die neunköpfige Jury repräsentierte letztlich der Entwurf „Calla“ das Thema am besten, weil er selbstbewusst und positiv wirke: „Die Lilie besitzt weibliche und männliche Blüten auf einer Pflanze. Somit ist sie ein Symbol für die Normalität der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Natur“, erklärte der Sprecher der Jury, Dr. Berndt Schmidt.

Der Sieger-Entwurf sowie die übrigen vier Kunstwerke sind noch bis diesen Sonntag im Haus der Kulturen der Welt, von 11 bis 19 Uhr, für die Öffentlichkeit zugänglich.

Written by Daniel Gollasch

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