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Hillary Clinton möchte mit LGBT-Hilfe US-Präsidentin werden

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© Department of State. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

Seit vielen Monaten ist es erwartet worden. Hillary Clinton gab heute ihre Kandidatur zu den kommenden US-Präsidentschaftswahlen bekannt. Sie möchte Ende kommenden Jahres auch als Demokratin Barack Obama beerben. Sollte sie es schaffen, wäre sie die erste Frau als Präsidentin der USA. Von Beobachtern werden ihr innerhalb des demokratischen Lagers die größten Chancen ausgerechnet.

Hillary Clinton setzt sich erst öffentlich seit etwas mehr als zwei Jahren fuer LGBT-Rechte und damit verbunden die Homo-Ehe ein. Seitdem prägt sie bei öffentlichen Auftritten den Satz: „Schwulenrechte sind Menschenrechte“.

© Department of State. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons
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Ihre Kandidatur für die us-amerikanische Präsidentschaft gab Clinton in einem fuer sie neuen Stil über die sozialen Medien bekannt. Andere Kandidaten in der Vergangenheit nutzten dafür stets medienwirksam die grosse Bühne. Hillary Clinton wählte dazu ein Video, in welchem sie auch mit zwei LGBT-Paaren für sich warb. Damit setzt sie ein klares Zeichen gegen andere republikanische Kandidaten, die sich hier gegen die Homo-Ehe und weitere LGBT-Rechte aussprechen. Sie setzt damit aber die jetzige LGBT-freundliche Linie von Barack Obama fort.

In ihrem Ankündigungsvideo tauchen viele Frauen auf, die sie bei ihrer Kandidatur als Wählerinnen unbedingt gewinnen muss. Bei Lesben und Schwulen punktet sie aber vielleicht auch mit der Wahl ihres Wahlkampfmanagers und setzt damit ein klares Zeichen. Hillary Clinton ernannte den offen schwulen Robby Mook zu ihrem Wahlkampfmanager.

Written by Marco Steinert

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