© queerpride.de
in

DUMA lädt bekannten Homohasser nach Moskau ein

Das Parlament Russlands holt sich nun auch Unterstützung aus den Staaten. So lud die DUMA in der letzten Woche Paul Cameron (Vorstandsvorsitzender des Family Research Institutes) zu einer Ausschusssitzung ein.

Dort präsentierte Cameron Statistiken zum Sexualverhalten von Schwulen. Demnach sollen mehr als ein Drittel Sex mit Minderjährigen gehabt haben.

Im Anschluss twitterte der Parlamentarier Alexander Sidjakin eine Zusammenfassung dieser Statistiken und beschreibt sie als „interessant“. Weiterhin wirft er die Frage auf, ob man Kinder überhaupt noch zur Adoption freigeben soll. Denn sie könnten immerhin von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptiert werden.

Während Camerons Meinungen und Statistiken von der Fachwelt eher mit einem Kopfschütteln wahrgenommen werden, holte sich das russische Parlament keine Zweitmeinung in die Sitzung, dies gab Sidjakin ebenfalls über Twitter bekannt.

Nachdem die christlich konservativen Gruppierungen der USA bereits in Afrika auf offene Ohren stießen, erklären sie nun also den Erzfeind Russland zu ihrem neuen Ziel ihre Homophobie zu verbreiten. Seit Monaten finden sich bereits Berichte, dass wiederholt namhafte Homohasser das Land besuchten.

Bild: queerpride.de

Written by Stefan Ziegler

Neue rechtsextremistische Übergriffe in Russland und der Ukraine

Schweiz: Verbot der Homo-Ehe in die Verfassung?