in

Neue rechtsextremistische Übergriffe in Russland und der Ukraine

Gewalttätige Übergriffe in Russland sind derzeit praktisch an der Tagesordnung. Am gestrigen Sonntag gab es erneut einen Gewaltakt in St. Petersburg.


Diesmal jedoch betraf es keine Veranstaltung bzw. Demonstration in der Öffentlichkeit. So wurde ein geschlossenes Treffen im Gemeinschaftszentrum der LaSky durch zwei maskierte Männer gestürmt. Einer der Täter schoss mit einer Luftdruckpistole um sich während sein Komplize die Gruppe der ca. 30 Veranstaltungsteilnehmer mit einem Baseballschläger angriff. Dabei wurden zwei der Teilnehmer schwer verletzt, von denen einer, LGBT-Aktivist Dima, auf seiner Seite eines sozialen Netzwerks heute bekannt gab, dass er beim Angriff eines seiner Augen trotz Not-OP einbüßen musste.

Die St. Petersburger Polizei ermittelt noch, jedoch sind die wirklichen Hintergründe für die Tat noch unklar.

Doch nicht nur in St. Petersburg kam es zu Ausschreitungen. Im Ulrainischen Odessa kam es ebenfalls am Sonntag zur Störung eines Drag-Queen-Contests durch etwa 150 Neonazis im Club Domino. Zu diesem Aufmarsch hatte einer der führenden Neonazis Maxim Martsinkewitsch über ein soziales Netzwerk aufgerufen. Nachdem die von den Organisatoren gerufene ukrainische Polizei die Störenfriede vertreiben konnte, lief die Show ohne weitere Störung weiter.

Bild: © Hustvedt/CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Written by Karin Beckmann

Österreichs Mehrheit für die völlige Gleichstellung der Ehe

Papst Polizei

DUMA lädt bekannten Homohasser nach Moskau ein