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Aktenzeichen XY: Mörder aus der Schwulenszene?

© ZDF / Thomas R. Schumann

Die ZDF Sendung „Aktenzeichen XY“ sucht heute Abend den Mörder von Patrick P. Ist es mit Hilfe der Zuschauer möglich, den Fall nach 16 Jahren aufzuklären?

Details zum Fall Patrick P.

© Polizei Reutlingen
© Polizei Reutlingen

Am 15. September 1999 wurde in einem Wald südlich der B 312 zwischen den Ortschaften Pfullingen und Unterhausen im „Lippental“ ein menschliches Skelett gefunden worden. Untersuchungen haben ergeben, dass das Opfer getötet und nackt im Wald vergraben wurde.

Zunächst konzentrierten sich die zuständigen Behörden auf die Identifizierung des unbekannten Toten. Allerdings führten weder die aufwendigen Ermittlungen noch eine groß angelegte Fahndung, bei der auch ein mit Hilfe einer Weichteilrekonstruktion angefertigtes Bild veröffentlicht wurde, nicht zum Erfolg. Auch spätere Berichterstattungen über den Fall in den Fernsehsendungen „Aktenzeichen XY“ 2001 und „Ungeklärte Morde“ 2011 brachten die Ermittler nicht voran.

Im Jahr 2014 wurde durch einen DNA Abgleich dann endlich die Identität des Opfers festgestellt. Es handelt sich dabei um den 18 Jahre alten Patrick Petrovic aus dem Ort Marbach, den es nach seinem Schulabschluss im Jahr 1998 offenbar nach Stuttgart zog. Dort ging er verschiedenen Beschäftigungen unter anderen in Modegeschäften nach. Zudem soll der 18-Jährige auch Kontakte in die Schwulen- und Stricherszene gehabt haben. Am 31. Juli 1999 brach der Kontakt zu den Familienangehörigen ab.

Nachdem die Identität des Opfers fest stand, konzentrierten sich die Ermittler auf die Suche nach dem Mörder. Rund 100 Personen wurden inzwischen befragt und nach einer Pressemitteilung Anfang November 2014 mit dem Lichtbild des Opfers gingen etwa 15 Hinweise ein. Leider führte keiner zu neuen Erkenntnissen über den damaligen Aufenthalt des jungen Mannes und dem Tag seines Verschwindens.

Heute Abend, wird der ungeklärte Mordfall „Patrick P.“ vom ZDF in der Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ in einem Filmfall wieder aufgenommen. Die Ermittler hoffen damit auf neue Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeidirektion unter Tel. 0711/3990-0 entgegen.

Written by Maik Friedrich

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