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Regenbogenparade in Wien 2013: United in Pride

„United in Pride“ lautete das Motto der diesjährigen Regenbogenparade am 15. Juni 2013 in Wien. Zum 18. Mal zogen die Trucks die Wiener Ringstraße entlang, um für Toleranz und Solidarität für Homosexuelle und Transgender zu demonstrieren.

Für Organisator Christian Högl war die diesjährige eine „der erfolgreichsten Paraden“, insgesamt gab es rund 150 000 Teilnehmer, auf insgesamt 48 Startnummern verteilt.

„Homophobie fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“ prangte es auf einem der zahlreichen Plakate, die das Anliegen der Demonstranten zum Ausdruck bringen sollte, denn trotz der ausgelassenen Partystimmung bei den Teilnehmern und Zuschauern sollte der politische Grundgedanke nicht in den Hintergrund geraten.

Ab 19 Uhr wurde am Samstag eine Abschlusskundgebung der „Pride Celebration“, abgehalten, hierbei wurde der politische Aspekt noch einmal deutlich. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou lobte das „weltoffene Wien“ und versprach: „Wir werden keine Ruhe geben, bis wir ein Land haben, in dem jede und jeder, der heiraten will, es auch tun kann“. Sie wolle weiterhin für ein weltoffenes Österreich kämpfen, „in dem es egal ist, woher man kommt und wen man liebt“. Sozialminister Rudolf Hundstorfer betonte, dass er in Zukunft die Fragen der Adoption und Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare vorantreiben wolle. „Wir werden alles daran setzen, dass die Diskriminierung am Arbeitsplatz der Vergangenheit angehört“, fügte er hinzu.

Friedliche Christliche Gegendemo

Jedoch kommt eine große Demonstration selten ohne eine Gegendemo. Von einer christlich fundamentalistischen Gruppierung wurde der „Marsch für die Familie“ ins Leben gerufen. Sie forderten den Schutz und die Verteidigung der Familie als Gemeinschaft von Vater, Mutter und Kindern. Schon im Vorfeld rief Cécile Balbous, Obfrau der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, dazu auf, diese „nicht einmal zu ignorieren“.

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Written by Marvin Tuchner

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