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Hamburger CSD steht unter dem Kampagnenmotto „Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte!“

Merkel-Regierung
Mehr Rechte für Homosexuelle

Mit einer glanzvollen Eröffnungsgala am 28. Juli unter Mitwirkung von Gayle Tufts, Bastian Sick, Malediva, Timo Wopp, Mirko Köckenberger, France Delon und Love Newkirk feierten die Hamburger und ihre Gäste eine rauschende Nacht in den „Fliegenden Bauten“ auf St.Pauli.

Damit ist der Auftakt für die 32. Hamburg Pride (Christopher Street Day) gegeben. Das CSD-Straßenfest wird vom 3. – 5. August auf dem Jungfernstieg stattfinden, am 4. August startet die große CSD-Parade um 12 Uhr auf der Langen Reihe. Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz und US-Generalkonsulin Inmi K. Patterson finden Veranstaltungen der LGBT-Community überall in Hamburg statt.

Der Verein Hamburg Pride e. V. ist nach eigenen Angaben der größte CSD-Verein in Deutschland. 2012 haben sich die Veranstalter das Motto „Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte!“ gegeben – Ende 2011 hatte sich ein 30-köpfiges Gremium für diesen Vorschlag entschieden.

Dazu der Erste Vorsitzende des Vereins: „Wir fordern die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Die so genannte ‚Homo-Ehe‘ ist eine Worthülse, die verschleiert, dass homosexuelle Paare auch heute noch benachteiligt werden. Unterschiede existieren etwa im Adoptions- und Einkommenssteuerrecht. Diese Ungerechtigkeiten müssen endlich beseitigt werden.“

Neben zahlreichen Partys werden auch die politischen und gesellschaftlichen Termine nicht zu kurz kommen. Unter anderem wird dem queeren Kulturaustausch mit den diesjährigen Städtepartnerschaften Prag und Kopenhagen neue Wichtigkeit beigemessen.

Während der CSD in Kopenhagen auf eine 30-jährige Tradition zurückblicken kann, findet er in Prag erst zum zweiten Mal statt. Dementsprechend sollen enge Bande fester geknüpft und der Erfahrungsaustausch aktiviert werden. Die Gegenbesuche in Prag vom 13. – 16. August und Kopenhagen vom 14. – 18. August 2012 zu den dortigen CSD haben zum Ziel, die Städtepartnerschaften weiter zu stärken.

Zentraler Anlaufpunkt wird wie auch in den letzten Jahren das Pride House, An der Alster 40, sein, wo auch die meisten Veranstaltungen abgehalten werden. Alsdann, das Regenbogenbanner ist entrollt und wird das trübe Hamburger Wetter überstrahlen.

Written by Stefan Ziegler

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