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Die Şehitlik-Moschee lädt Schwule, Lesben und Transgender ein

Der gemeinnützige Verein Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung hat ganz nach seinem Motto „begegne dem anderen“ das Projekt meet2respect ins Leben gerufen. Es hilft den Abbau von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt voranzutreiben. Bisher geschah dies vor allem dadurch, dass Imame und Rabbiner gemeinsam in Schulklassen gingen, um dort mit den Schülern über Intoleranz und Antisemitismus zu sprechen. Gleichzeitig wurde auch der gegenseitige Respekt voreinander aufgezeigt.

Einladung in die Şehitlik-Moschee

Einen ganz ähnlichen Weg geht nun das Projekt meet2respect zusammen mit der Şehitlik-Moschee. Ender Cetin, Vorstandsvorsitzender der Moschee, ist bereit für die LGBT-Cummunity eine Führung durch das islamische Gotteshaus anzubieten und anschließend daran eine Diskussion zum Thema „Islam und Homophobie“ zu unterstützen. Dies ist einer der ersten Schritte auf einen noch langen und steinigen Weg und eine Signalwirkung für junge Muslime, welche feststellen können, dass ihre führenden Vertreter offensichtlich keine Berührungsängste gegenüber Schwulen, Lesben, Bi-,Transsexuellen haben und diese sogar in ihr Gotteshaus einladen. Neue Idee und Projekte werden sicherlich folgen.

Gastgeber: Leadership Berlin, der Völklinger Kreis e.V. und das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) des LSVD Berlin-Brandenburg laden zusammen mit der Şehitlik-Moschee zur meet2respect-Begegnung ein.

Termin: Montag, der 24. November um 19 Uhr
Ort: Columbiadamm 128, 10965 Berlin

Es wird um eine vorherige Anmeldung bis zum 19. November 2014 bei daniel.worat@vk-online.de gebeten.

Written by Maik Friedrich

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Antidiskriminierungsstelle für mehr Gerechtigkeit und Akzeptanz