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App soll Homosexuelle „heilen“. Kritik an Apple

Mike Cleveland, ein bekannter christlicher Fundamentalist aus dem US-Bundesstaat Ohio, will die Menschheit von Sünde und Unzucht befreien.

Das sagt er nicht nur, Cleveland ist ein Macher. Und so hat er eine App erfunden, die Homosexuelle in zwei Monaten „heilen“ soll: Die „Setting Captives Free“. Damit sollen laut Cleveland nicht nur Lesben und Schwule „gesunden“, sondern auch andere Menschen mit „Gewohnheitssünden“, Spieler etwa oder Drogenabhängige. Alles dies mit „Gottes Hilfe“.

Mit der App bietet Cleveland auch Kurse an, „Door of Hope“ nennt er diese (Tür der Hoffnung). Das Ergebnis soll laut Cleveland sein: „Homosexuelle werden von der Knechtschaft ihrer Sünde befreit. Sie können ein neues Leben frei von sexueller Unreinheit und Selbstbefriedigung führen“. Zwar wurde diese App inzwischen wieder aus Apples „App-Store“ entfernt, doch steht das Unternehmen zunehmend in der Kritik.

Experten bemängeln, dass Apple solche diskriminierenden Apps zulässt beziehungsweise nach Protesten zu spät entfernt.

Written by Holger Doetsch

Holger Doetsch ist Bankkaufmann, Redakteur und Autor verschiedener Bücher. Im Journalismus kennt er alle Seiten des Tischs, er publiziert in mehreren Zeitungen und Onlinemedien, war Pressesprecher und unterrichtet seit 1995 Journalismus, PR sowie Rhetorik an verschiedenen Hochschulen.

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