Die Vereinten Nationen (UN) haben in einer Protestnote die Katholische Kirche wegen ihres Umgangs mit Homosexuellen scharf kritisiert.
Die Kirche müsse ihre ablehnende Haltung Homosexuellen gegenüber dringend ablegen, so die UN, was Rom erzürnt. Diese Forderung, so lässt es der Vatikan vermelden, sei „ein schwerer Eingriff in die Lehre der Katholischen Kirche“ und somit eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates. Weiterhin kritisiert die UN den Umgang der Katholischen Kirche mit Kindesmissbrauchsfällen durch Geistliche. Diese „verletzen die Kinderrechtskonvention der UN“. Der Papst müsse dafür sorgen, dass zum Beispiel Ministranten besser vor sexuellen Übergriffen durch Priester geschützt werden. Auch hier reagierte der Vatikan prompt. Man werde „die Rechte der Kinder verteidigen und schützen“, heisst es in einer Stellungnahme des Heiligen Stuhls in Rom.
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