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Aktuelle Studie zu sexuellen Minderheiten und Zwischenfazit

Aktuell läuft noch eine Studie im Kontext von sexuellen Minderheiten und Geschlechtsminderheiten. Diese Studie ist Teil eines groß angelegten internationalen sozialpsychologischen Projekts, bei dem es insbesondere um die Frage geht, wie Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen (ethischen, religiösen, sexuellen Minderheiten sowie Geschlechtsminderheiten) sich zueinander verhalten.

Die Teilstudie der sexuellen Minderheiten wird in mehr als zehn Sprachen durchgeführt, so dass sich dadurch die einmalige Chance ergibt, die Situation von sexuellen Minderheiten in vielen verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen ( Deutschland, Schweiz, Russland , Niederlande, England, USA, Chile, Israel, Brasilien und weitere).

Auch wenn hier Kompromisse eingegangen werden mussten und daher nicht alle Fragen ganz optimal sind, ist es ein großer Teilerfolg für, dass Professoren/-innen in 11 Ländern für diese Thematik gewonnen werden konnten, da sexuelle Minderheiten und Geschlechtsminderheiten oft kaum berücksichtig werden.
Mit dem Daten sollen dann Rückmeldungen zur erlebten Diskriminierung, dem Coming-Out, und der erfahren Akzeptanz abgegeben werden können. Somit können einerseits die Relevanz innerhalb der Wissenschaft aufgezeigt als auch die Ergebnisse an LGBTIQ*-Organisationen rückgemeldet werden.

Damit die Umfrage jedoch eine große Aussagekraft bekommt, wird jede Stimme benötigt!

Dauer: ca. 30 Minuten.
Link: https://ww3.unipark.de/uc/SexMin/?a=

Aufwandsentschädigung: Als kleines Dankeschön wird ein Gutschein im Wert von ca. 230 Euro und zehn Gutscheine im Wert von ca. 46 Euro unter allen Teilnehmern verlost.

Zwischenfazit

Inzwischen wird bereits eifrig an einer aufbauenden Studie gearbeitet bei der Trans*Menschen mehr in den Fokus rücken sollen. Aktuell haben allein im deutschsprachigem Raum mehr als 1000 Menschen an der Umfrage teilgenommen. Darunter ca. 30% Heterosexuelle, alle anderen sexuellen Orientlungen und auch Trans*Menschen sind recht stark vertreten. Die Professoren aus den anderen Ländern werden nach dieser Überarbeitung auch mit ihren Erhebungen starten. Es steht sogar ein Projektpartner aus Südafrika in Aussicht.

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