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Putin rückt Schwule in die Nähe von Kinderschändern

Zweieinhalb Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi hat Präsident Wladimir Putin (Foto) erneut für einen Eklat gesorgt. Er rückte Schwule in die Nähe von Päderasten.

Vor Mitarbeitern und Medienvertretern erneuerte Putin seine Aussage, es werde keine Diskriminierung von Homosexuellen während der Spiele geben, sie sollten sich gar „wohlfühlen“ (queerpride.de berichtete). Und dann fügte er wörtlich hinzu: „Aber, liebe Schwule, lasst bitte die russischen Kinder in Ruhe!“ Inzwischen mehrt sich die Anzahl der Athleten, die in Sotschi ihre Homosexualität offen zeigen wollen. Der neuseeländische Shorttrack-Eisschnellläufer Blake Skellerup etwa macht klar: „Ich werde mich nicht verstecken!“ Sollte er wegen seiner Homosexualität festgenommen werden, dann „ist das eben so“, sagte Skellerup.

Foto: Lq12/CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Written by Holger Doetsch

Holger Doetsch ist Bankkaufmann, Redakteur und Autor verschiedener Bücher, unter anderem "Elysander" und "Ein lebendiger Tag". Im Journalismus kennt er alle Seiten des Tischs, er publiziert in mehreren Zeitungen und Onlinemedien, war Pressesprecher (u. a. in der letzten DDR-Regierung) und unterrichtet seit 1995 Journalismus, PR sowie Rhetorik an verschiedenen Hochschulen.

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