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Schwulenfeindlichkeit als mögliches Motiv des Massakers von Orlando

Mindestens 50 Menschen sind tot und mehr als 53 weitere verletzt worden, nachdem ein Amokläufer das Feuer eröffnete und auch Geiseln im Gay-Club „Pulse“ in Orlando nahm. Beamte sagten aus, die Geiselsituation entwickelte sich, nachdem der Schütze das Pulse kurz vor Schliessung des Clubs um 2 Uhr betrat.

Mittlerweile haben mehrere Strafverfolgungsquellen den Schützen identifiziert als Omar Mateen, 29 Jahre alt und afghanischer Abstammung. Er war verheiratet und lebte in Port. St. Lucie, ca. 125 Meilen südlich von Orlando.

Etwa nach drei Stunden, als ein SWAT-Team den Club betrat, wurde der Täter erschossen. Nach Angaben der Polizei hatte Mateen eine Pistole und ein Sturmgewehr bei sich.

Nach Angaben der Polizeibehörden verfügte der Täter über einen Waffenschein.

Eingestuft wird das Massaker vom FBI und anderen öffentlichen Stellen im Moment als Terrorakt. Jedoch machte der Vater des Täters, Mir Seddique, Angaben, die auf einen schwulenfeindlichen Hintergrund schliessen lassen. Es habe nichts mit Religion zu tun, er erinnere sich wie sein Sohn wütend wurde, als er in Miami zwei Männer sich küssen sah.

„Wir sagen, dass wir uns für den ganzen Vorfall entschuldigen. Wir waren geschockt wie das ganze Land“, sagte Seddique.

Bild: Google Maps Screenshot.

Written by Marco Steinert

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