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Das Unterwäscheorakel zur Pride-Saison

Wer trägt was?

Die Pridesaison ist in vollem Gange und viele bewegt die Frage was sie anziehen sollen oder ausziehen werden. Denn genauso wichtig wie das passende Shirt, Sneax, Sox und Shorts ist der Schlüpper.

Hierfür ein kleiner Guide durch den Dschungel der Unterwäsche und was er möglicherweise über seinen Träger verrät.

1. Die Boxershorts

In Larry Clarks Film „Kids“ aus dem Jahr 1995 begegneten sie uns. Junge coole Typen aus New York, Skater, Kiffer, Antihelden.

Wie eine Style-Epiphanie strahlten sie in die Kinosäle des Planeten in ihren herunterhängenden Baggyjeans und den daraus hervorlugenden Boxershorts.

Das war cool…mit der Betonung auf war! Sorry Jungs, aber die 1990er liegen weit hinter uns und wir sollten dafür dankbar sein (klar ist „Kids“ noch immer ein geiler Film).

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Ist die Baggyjeans weitestgehend überstanden hält sich weiterhin fest das Gerücht, dass Boxershorts noch immer eine angemessene Unterhose sein könnten.

Dabei sprechen gegen die Boxer gleich mehrfache Gründe. Aus soviel Stoff kann man keine attraktive Unterhose machen.

Beim Anziehen einer Jeans wird die Boxershorts sich automatisch hochziehen, wodurch es ehrlicher wäre gleich einen Slip anzuziehen. Außerdem gibt es wohl keine Unterhosenart, die aus so ätzenden Materialien und so schrecklichen Augenkrebsprints produziert wurde, wie die Boxershorts.

Klar, die Leinwand muss ja irgendwie bemalt werden. Aber bevor du denkst in einer Satin-Simpsons-Boxershorts auf den nächsten CSD zu gehen lies bitte, bitte weiter. Allen anderen sei Vorsicht geraten.

Der Boxershorts-Typ wird das Versprechen nicht einhalten können. Hilflos im Limbus der 90er gefangen und mit Abdruckstreifen auf seinen Oberschenkeln wird er weder Antiheld noch Kiffer sein und ganz sicherlich kein Skater.

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