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Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind

Seit inzwischen mehr als zehn Jahren eröffnen die Organisatoren des Christopher Street Day Potsdam eine thematische Ausstellung im Landtag Brandenburg. Zum erstem Mal findet diese nun in der Fraktion Die Linke statt. In diesem Jahr widmet sich die Ausstellung ganz dem Thema Transsexualität/ Transidentität. Für dieses Projekt arbeiteten die Potsdamer Gruppe Transistor und die Fotografin Kathrin Stahl zusammen. Entstanden ist die Ausstellung Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind.

Im Anschluss gibt es in einer Vorabpremiere den ARD-Film „Mein Sohn Helen“, welcher am 24. April im Fernsehen läuft zu sehen.

Die Landtagsfraktion Die Linke Brandenburg und das Bündnis faires Brandenburg e. V. laden alle Interessierten, zur Eröffnung der Ausstellung „Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“ in den Landtag Brandenburg einladen.

Programm:

18:00 – 19:00 Uhr
„Max ist Marie – Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“
Ausstellungseröffnung durch Diana Baader (MdL, Sprecherin für Familien-, Frauen- und Gleichstellungspolitik) und Diana Golze (Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) ebenfalls dabei ist die Fotografin Kathrin Stahl.

19:00 – 20:30 Uhr
Vorabpremiere des ARD_Films „Mein Sohn Helen“ (Ninety Minute Filmproduktion), der Produzent Ivo Beck wird anwesend sein.

20:30 – 21:30 Uhr
Diskussion „Wege übers Land – Transidentität in Brandenburg“

Datum: Montag, der 20. April 2015
Ort: Landtag Brandenburg, Fraktion Die Linke, Am Markt 1, 14467 Potsdam
Der Eintritt ist frei

Max ist Marie

Bei der Ausstellung “Max ist Marie – ​Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind​” ​dreht sich alles um Menschen, welche im falschen Geschlecht geboren wurden. Die meisten von Ihnen bemerken bereits im Kindesalter das sie anders sind als die anderen Mädchen und Jungs um sie herum. Schon in jungen Jahren passen sie sich ihrer Umgebung an und verstellen sich. Sie fügen sich dem Geschlecht in das sie hineingeboren wurden. Dieses Verstellen und Anpassen kostet unglaublich viel Kraft. Irgendwann müssen sie aus diesem Leben, welches nicht ihres ist, ausbrechen um überleben zu können.

Im Anschluss gibt es die Vorabpremiere des ARD-Filmes „Mein Sohn Helen“​ zu sehen. Als Tobias Wilke (Heino Ferch) den 17-jährigen Finn (Jannik Schümann) nach dessen einjährigem Auslandsaufenthalt vom Flughafen abholen will, steht ihm statt seines Sohnes eine Tochter gegenüber.

Nach so vielen Eindrücken bleibt Raum für Gespräche und Meinungen. Dem möchte man mit der Diskussion „Wege übers Land – Transidentität in Brandenburg“ nachkommen. Welche Unterstützung braucht die Selbsthilfe für transidente Menschen in Brandenburg und welche Impulse braucht Politik hierzu um diese Unterstützung zu gewährleisten?

Mehr Infos zu dem Ausstellungsabend findet ihr auch hier: Mein Sohn Helen, Vorabpremiere Potsdam

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