Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert die Erforschung der Geschichte von Lesben und Schwulen in der DDR. Deshalb werden derzeit Vor- und Nachlässe von Menschen, die sich in der DDR für die Emanzipation von Homosexuellen engagiert haben, aufgearbeitet, um sie dann öffentlich zu machen. Viele homosexuelle Bürger der ehemaligen DDR haben schon Material geliefert, zum Beispiel Foto- und Filmdokumente, zahlreiche Schriftverkehr-Vorgänge mit DDR-Behörden sowie Konzeptentwürfe zur Gründung schwuler Gruppen und Initiativen. Auch wertvolle Dokumente aus dem Besitz der Leiterin des Gründerzeitmuseums in Berlin-Mahlsdorf, Charlotte von Mahlsdorf, würden derzeit für eine Ausstellung aufbereitet, so die Stiftung, die hier mit dem Schwulen Museum kooperiert.
Text: doe/epd
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