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„Princess Charming“: RTL stellt lesbische Datingshow ein

Two women enjoying a romantic dinner with wine and roses, creating a loving atmosphere.
Foto: https://kaboompics.com/ / Pexels

Princess Charming wird nicht fortgesetzt: Das hat der Sender RTL nach fünf Staffeln der queeren Datingshow entschieden, wie in der Berichterstattung zur Einstellung berichtet wird. Die Sendung, die nach Angaben der Meldung in mehreren Staffeln lief und es bis zu einer Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis brachte, wird damit vorerst nicht weiterproduziert. Laut Producerin Yvonne Plume wurde das Produktionsteam aufgelöst.

Was bisher bestätigt ist

Nach den vorliegenden Informationen endet die Produktion von "Princess Charming" nach fünf Staffeln. Die Sendung war als lesbische Datingshow positioniert und hatte im Verlauf ihrer Laufzeit offenbar Aufmerksamkeit in Medien und Branche erzielt; die Berichterstattung nennt eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis. Solche Nominierungen sind Indizien für Sichtbarkeit und Wahrnehmung innerhalb des Fernsehumfelds, ohne dass daraus automatisch Schlüsse über Einschaltquoten, wirtschaftliche Aspekte oder inhaltliche Bewertungen gezogen werden können.

Producerin Yvonne Plume wird in der Meldung als Quelle für die Information genannt, dass das Produktionsteam aufgelöst wurde. Darüber hinaus enthält die zugrundeliegende Mitteilung keine weiteren Details zu Hintergründen, Zeitplan oder zu den Personen, die von der Auflösung betroffen sind.

Warum die Entscheidung offen bleibt

Die öffentlich verfügbaren Angaben begrenzen sich auf die Feststellung, dass die Sendung nicht fortgesetzt wird und dass das Produktionsteam nicht mehr besteht. Es gibt keine Darstellung von offiziellen Statements des Senders mit Erläuterungen zu den Gründen, keine Angaben zu möglichen finanziellen, programmstrategischen oder produktionellen Gründen und keine Hinweise auf alternative Pläne – etwa Übernahmen durch andere Sender, Neuformate oder Fortführungen in anderer Form.

Das Fehlen erweiterter Informationen ist relevant: Für Zuschauerinnen und Zuschauer, für ehemalige Teilnehmerinnen und für die an der Produktion beteiligten Teams bleiben konkrete Folgen, Übergänge oder Perspektiven unklar. Ebenso offen ist die Frage, welche Teile der bisherigen Produktion – Folgenarchiv, Streamingrechte, Markenrechte – künftig verfügbar bleiben.

Bedeutung für Community und Medienlandschaft

Unabhängig von den unerklärten Hintergründen markiert das Ende einer offen als lesbisch beworbenen Dating-Reihe einen Programmpunkt, der in der Medienlandschaft eine spezifische Sichtbarkeit für lesbische und queere Liebe bot. Formate wie dieses schaffen nicht nur Unterhaltung, sondern sind für viele Zuschauerinnen ein Ort, an dem Sichtbarkeit und Repräsentation erfahrbar werden.

Gleichzeitig lässt die knappe Berichterstattung Raum für Nachfragen: Welche Formate werden künftig ähnliche Sichtbarkeit bieten? Wie werden Sender und Produktionsfirmen reflektieren, was funktioniert hat und was nicht? Solche Überlegungen betreffen sowohl die inhaltliche Vielfalt als auch die strukturelle Unterstützung für queere Produktionen in der Breite der Medienangebote.

Wenn Leserinnen und Leser nähere Angaben suchen, empfiehlt sich ein Blick auf offizielle Mitteilungen des Senders, Statements der Produzentin oder weiterführende Berichte von Fachmedien. Dort könnten sich künftig weitere Informationen zu konkreten Gründen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Details und zu möglichen Folgen für Mitwirkende finden.

Written by Lisa Wagner

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