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Nur Schwuchteln! Eurovision-Teilnehmerin wettert gegen den Wettbewerb

Ausgerechnet die „Gay Lobby“, die hinter dem Eurovision Song Contest stehen würde, ist Schuld am schlechten Abschneiden der mazedonischen Teilnehmerin Esma Redžepova.

Die 70jährige, die mit Vlatko Lozanoski in einem Duett im Semi-Finale auftrat, konnte sich nicht für das Finale am letzten Samstag qualifizieren. Sie landeten auf dem vorletzten Platz.

Nach ihrer Rückkehr in die Heimat gaben sie einer serbischen Zeitung ein Interview, in dem Frau Redžepova auch gleich die Schuldigen ausgemacht hat: „Nur Schwuchteln!“. Sie vertritt die Meinung: „Dieses Event wurde gestohlen von den Leuten, die Gay Prides auf der ganzen Welt veranstalten. Ich habe schon vorher gehört, aber jetzt habe ich es mit meinen eigenen Augen gesehen. Kein Wunder, dass wir uns nicht qualifiziert haben, denn es ist klar, wer da hingeht.“

Über ihren Begleiter wusste sie auch gleich zu berichten, dieser habe sich nicht aus dem Hotel getraut, aus Angst „unangemessen“ berührt zu werden.

Bildquelle: eurovision.tv

Written by Marco Steinert

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