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Kampagne: Love has no gender

Ein Zeichen für die Liebe setzt aktuell ein Video der Non-Profit-Organisation Ad Council, welches in Zusammenarbeit mit der Agentur R/GA entstand. Das Video zur Kampagne „Love has no labels“ wurde innerhalb nur weniger Tage bereits millionenfach aufgerufen.

Der kurze Film zeigt auf einem digitalen Screen zwei Skelette die sich küssen. Am Ende trennen sich die beiden und treten links und rechts neben der Leinwand den Zuschauern entgegen. Die Überraschung: Es handelt sich bei den Beiden um zwei Frauen. Unter dem Applaus des Publikums wiederholen die zwei ihren Kuss auf der Bühne. Daneben erscheint das Logo der Kampagne „Love has no gender“ („Liebe kennt keine Geschlechter“). Die Aktion wiederholt sich mit anderen Akteuren unterschiedlichsten Alters und Kultur.

Die Aktion soll ein Zeichen für die Liebe – und gegen Vorurteile gegenüber Homosexuellen, Behinderten, anderen Kulturen und Andersfarbigen setzen.

Auf der Internetseite der Kampagne lovehasnolabels.com finden Interessierte zusätzlich Tipps, wie man mit Vorurteilen umgehen sollte. Zusätzlich berichten Betroffene, wie sie mit Diskriminierungen umgehen.

„Vorurteile schlummern in jedem von uns. Diese zu erkennen, ist ein erster Schritt in Richtung einer Gesellschaft mit mehr Verständnis und Toleranz“, so Lisa Sherman, President und CEO von Ad Council, über den Hintergrund der Kreation. „Wir leben in einer Zeit, in der uns moderne Technologien alle miteinander verbindet“, ergänzt Nick Law, Kreativchef von R/GA. Unsere Vorurteile stammten jedoch aus einer früheren Zeit. Law: „Sie hindern uns, mit klarem Verstand und offenem Armen auf andere Menschen zuzugehen. Unsere Botschaft erinnert hoffentlich daran, wie oberflächlich diese Vorurteile sind.“

Unterstützung erhält die Kampagne von bekannten Unternehmen wie Coca-Cola, Pepsico, Procter & Gamble und Unilever. Die Firmen tauschten bereits zu Beginn der Kampagne ihr Firmenlogo in den sozialen Netzwerken gegen das Zeichen der Social-Kampagne ein. Seitdem gibt es auch eine dementsprechende Präsenz auf Facebook und Twitter.

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Written by Maik Friedrich

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