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Homophobes Russland: Künstler in Gefahr!

Bis zum 31. Oktober läuft noch im russischen Sankt Petersburg die Kunstbiennale „Manifesta“, der Kurator ist ein Deutscher, nämlich Ludwig Kasper König. Nun zeigt sich: Auch in den Kunstbereich hält Homophobie Einzug.

Bereits in der vergangenen Woche berichtete queerpride.de von Gemälden und Karikaturen, die Russlands Präsident Wladimir Putin sowie Regierungschef Medwedew als Transen verhöhnten.

Ein anderes Bild zeigt den Lokalpolitiker Anatoli Milonow, wie er eine Regenbogenfahne hisst. Alle Werke wurden von der Polizei konfisziert, der Künstler der Werke, Konstantin Altunin, wurde stundenlang verhört und auch bedroht. Inzwischen hat Konstantin Altunin Asyl in Frankreich beantragt.

Bild: © EugeneZelenko /CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Written by Holger Doetsch

Holger Doetsch ist Bankkaufmann, Redakteur und Autor verschiedener Bücher, unter anderem "Elysander" und "Ein lebendiger Tag". Im Journalismus kennt er alle Seiten des Tischs, er publiziert in mehreren Zeitungen und Onlinemedien, war Pressesprecher (u. a. in der letzten DDR-Regierung) und unterrichtet seit 1995 Journalismus, PR sowie Rhetorik an verschiedenen Hochschulen.

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