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Ermittlungen gegen Lady Gaga wegen Homosexuellen-Propaganda

Ermittlungen wegen „Homosexuellen-Propaganda“. Wie im vergangenen Jahr Madonna, soll sich nun auch Lady Gaga den Vorwürfen einiger russischer Politiker stellen.

So wird sie bezichtigt, sie habe während eines Konzerts in St. Petersburg 2012 Schwulenpropaganda betrieben. Da dies gesetzlich verboten ist, wird nun gegen sie ermittelt.

Bei Twitter hatte sie sich bereits zu der neuen Gesetzgebung und den Missständen in Russland geäußert. „Unterdrückung wird auf Revolution treffen“, schrieb sie dort. Die Sängerin setzt sich seit langem für die Rechte Homo-, Trans- und Bisexueller ein. So bezeichnete sie die russische Regierung als kriminell und tweetete weiter: „Wir werden für eure Freiheit kämpfen.“

Zudem sei die 27-Jährige mit einem falschen Visum nach Russland eingereist. Denn der Grund ihres Aufenthalts waren unmissverständlich berufliche Gründe, das vorliegende Visum galt jedoch nur für Touristen. Zu den Vorwürfen äußerte sich die Sängerin ebenfalls auf Twitter und schrieb: „Warum hast du mich nicht festgenommen, als du die Gelegenheit hattest, Russland? Weil du der Welt keine Antworten geben wolltest?“

Bild: © pink_daisy/CC-BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Bild: © pink_daisy/CC-BY 2.0 (via Wikimedia Commons).

Sotschi

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